
Den öffentlichen Raum als Kommunikationsort wiederzuentdecken ist das Ziel, das Künstler haben, wenn sie für diesen Kunstwerke schaffen. Die Popularität des Ortes spielt dabei keine Rolle. Oft sind es Plätze, die wenig im Blick der Öffentlichkeit stehen. Die Kunst soll auf diese Plätze und ihre Menschen aufmerksam machen, indem sie deren Lebensraum einbezieht. Ästhetische Kriterien mögen dabei eine ebenso große Rolle spielen wie soziale oder historische Aspekte. Sich mit gesellschaftlichen Themen auseinander zu setzen, sich konstruktiv einzumischen ist stets Anliegen von Kunst.
Kunst im öffentlichen Raum ist daher im Gegensatz zur musealisierten Kunst wegen ihrer Niederschwelligkeit von großer Bedeutung. Denn kein auserwähltes Kunstpublikum betritt den Ausstellungsort. Zufällig begegnen Passanten der Kunst.
Der Aufgeschlossenheit und Neugier dieses Publikums – die wenigsten sind Spezialisten- bedarf die Kunst, um in Dialog zu treten. Alltagstauglichkeit und andere praktische Kriterien, Fragen des Geschmacks und der Simplizität rücken in den Vordergrund der Auseinandersetzung. Eine neue Perspektive entsteht, diese erzeugt einen Impuls bei den Menschen, die Teil des bespielten Raumes sind und sich plötzlich in der Rolle des Kunstbetrachters wieder finden. Eine Rolle, die dem einzelnen mehr oder weniger vertraut sein mag. Und hier beginnt der Dialog zwischen dem Künstler, seinem Kunstwerk und einem breiten Publikum. Durch die Einbeziehung der Bevölkerung in künstlerische Prozesse, reagiert die Kunst auf den sozialen Raum und verändert ihn auf Zeit.
download Satzung (PDF)
download Mitgliedsantrag (PDF)
download Mitgliedsantrag für Fördermitgleider(PDF)